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5 Tipps für erfolgreiches Feelgood Management: Wie Unternehmen eine Kultur des Wohlbefindens schaffen
 

 

In Zeiten des zunehmenden Bewusstseins für Wohlbefinden im Job und Mitarbeiterzufriedenheit spielt Feelgood Management (FGM) eine entscheidende Rolle. Es geht darum, in Unternehmen eine Kultur zu etablieren, die Wertschätzung und Partizipation fördert. Hier sind fünf Tipps aus meiner eigenen praktischen Erfahrung, wie Feelgood Management im Unternehmen echte Wirksamkeit entwickeln kann.

 

Diesen Blobeitrag als Video anschauen:

 

 

 


1. Arbeite nur mit einem klaren Auftrag

 

Jede Veränderung beginnt mit einem Wunsch oder Bedürfnis nach Veränderung. Es ist entscheidend, dass es Menschen im Unternehmen gibt, die diesen Wandel wollen oder zumindest unterstützen. Ohne diesen Rückhalt wird jede Bemühung ins Leere laufen. Kläre also zu Beginn genau, was konkret verändert werden soll und welches Mandat du hast. Halte diesen Auftrag stets im Fokus und binde die Auftraggebenden konsequent in den Prozess ein. Dies kann in Form von regelmäßigen Reflexionen, Sparring-Gesprächen oder Beratungen auf Führungsebene geschehen. Auch die offizielle Zustimmung vor wichtigen Workshops oder Veranstaltungen ist sinnvoll, um alle Beteiligten im Boot zu haben.

 

 

2. Mach dir einen guten Plan


Ein solider Plan ist der Schlüssel zu jedem erfolgreichen Veränderungsprozess. Analysiere, wo das Unternehmen aktuell steht und formuliere klare Ziele. Dann brich diese in überschaubare Schritte herunter. Ein gut durchdachter Plan sorgt dafür, dass du selbst Orientierung hast und diese auch an andere weitergeben kannst. Er hilft dabei, dein Vorgehen stringenter und nachvollziehbarer zu gestalten. Schau auch gerne noch einmal in mein Video zum Prozessmodell von Feelgood Management rein, wenn du hier noch eine Anleitung suchst. Auch sogenannte "Beratungsarchitekturen" aus der systemischen Arbeit unterstützen dich dabei: Eine "Beratungsarchitektur" visualisiert den gesamten Prozess – von den beteiligten Organisationseinheiten über den Zeitplan bis hin zu den eingesetzten Formaten und Methoden. Dadurch wird der Prozess transparent und bietet allen Beteiligten eine klare Struktur. Wie eine solche Architektur erstellt werden kann, lernst du zum Beispiel auch in meinem Onlinekurs Feelgood Management.

 


3. Binde die Menschen mit ein

 

Neben Wertschätzung ist Partizipation ein zentrales Prinzip im Feelgood Management und in jedem erfolgreichen Veränderungsprozess. Überlege, wie du die Mitarbeitenden aktiv in den Prozess einbinden kannst. Dies kann über Info-Veranstaltungen, Umfragen, Workshops oder sogar durch die Einrichtung eines Culture-Büros mit offenen Sprechzeiten geschehen. Weitere Ideen könnten eine Feedbackbox, ein Kommunikationsboard oder ein schwarzes Brett sein. Ziel ist es, den Mitarbeitenden eine Stimme zu geben und sie zu echten Mitgestalter*innen der Veränderung zu machen.

 

 

4. Erhebe die Bedürfnisse in der Organisation


Die Bedürfnisse der Mitarbeitenden sind vielfältig und variieren oft stark – insbesondere in Bezug auf Zufriedenheit, Wertschätzung und Wohlbefinden. Während einige beispielsweise ein betriebliches Sportangebot schätzen, legen andere mehr Wert auf flexible Arbeitszeiten oder die Möglichkeit, remote zu arbeiten. Nimm dir Zeit, um die spezifischen Bedürfnisse der verschiedenen Mitarbeitendengruppen zu erheben. Frage gezielt, was Wertschätzung für sie bedeutet – ob es das kostenlose Deutschlandticket, Vertrauen in die Führungsebene oder andere Corporate Benefits sind. Durch das Verständnis dieser Unterschiede kannst du passgenaue Maßnahmen entwickeln, die wirklich einen Mehrwert bieten.

 

 

5. Sei offen und herzlich, hab Spaß und bring Freude ins Team

 

Einer der einfachsten, aber oft unterschätzten Hebel im Feelgood Management ist: Sei menschlich! Wenn du mit Menschen arbeitest, zählt nicht nur, was du tust, sondern vor allem, wie du es tust. Ein warmherziges, offenes Auftreten schafft Vertrauen und fördert den offenen Austausch. Arbeit darf Spaß machen, und du kannst diese Freude vermitteln. Wenn du selbst Spaß an deiner Arbeit hast und das weitergibst, schaffst du eine positive Atmosphäre, in der sich alle wohler fühlen und besser zusammenarbeiten.

 


Fazit
 

Feelgood Management ist mehr als nur ein Trend. Es ist ein nachhaltiger Ansatz, um den Menschen in den Mittelpunkt der Unternehmenskultur zu stellen und dadurch die Zufriedenheit und das Wohlbefinden zu fördern. Mit einem klaren Auftrag, strukturiertem Vorgehen, der Einbindung der Mitarbeitenden und einem offenen, herzlichen Auftreten kannst du den Grundstein für einen erfolgreichen Kulturwandel legen. Dabei gilt: Arbeit darf Spaß machen – und wenn sie es tut, profitieren alle davon.
 

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