In den letzten Jahren durfte ich mehrere große Veränderungsprozesse begleiten, bei denen es um den Neuaufbau oder die strategische Neuausrichtung ganzer Bereiche ging. In diesem Blogbeitrag verrate ich euch mein Vorgehen dabei.
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Die Arbeit mit kompletten Abteilungen ist ein unglaublich mächtiger Wirkhebel in der Organisationsentwicklung. Warum? Weil man hier das Beste aus zwei Welten verbindet: Ein starkes Mandat „von oben“ und die direkte Arbeit mit den Menschen an der Basis. Es ist die perfekte Verknüpfung aus strategischer Ausrichtung und echter Partizipation.
Die Anlässe: Warum überhaupt Bereichsentwicklung?
Es gibt viele Gründe, warum eine Veränderung angestoßen wird. Oft ist es nicht nur ein Wunsch, sondern eine Notwendigkeit. Typische Anlässe sind:
Meist gibt die Bereichsleitung den Startschuss - und das ist ideal, denn so haben wir alle Entscheidungsträger*innen von Anfang an mit an Bord.
Mein dynamisch-standardisierter Prozess
Veränderung braucht Struktur, aber auch Flexibilität. Mein Prozess gliedert sich in fünf wesentliche Bausteine:
1. Der Start: Klarheit an der Spitze
Alles beginnt mit einem 1:1 Sparring mit der Bereichsleitung. Bevor wir das ganze Team bewegen, brauchen wir Klarheit bei der Führungsperson:
2. Stärkung des Führungskreises
Im nächsten Schritt rücken wir das Führungsteam in den Fokus. In Workshops (meist zwei separate Tage) arbeiten wir intensiv daran, dass sich das Führungsteam besser kennenlernt und ein gemeinsames Verständnis von Vision und Führungskultur entwickelt. Nur wenn die Führungsebene strategisch ausgerichtet ist, kann sie dem restlichen Bereich die nötige Orientierung geben.
3. Prozessberatung: Dranbleiben im Daily Doing
Workshops sind wichtig für den Impuls, aber die echte Veränderung passiert im Alltag. Deshalb begleite ich Führungskreise oft prozesshaft, zum Beispiel durch digitale Check-ins (1-1,5 Stunden, 1-2 Mal im Monat). Diese "Inseln der Ausrichtung" dienen dazu, nachzusteuern, Erfolge zu feiern und die Führungskultur Schritt für Schritt zu formen.
4. Change-Kommunikation: Ängste abbauen
Wie begeistern wir die Menschen? Wir planen genau: Welche Botschaften senden wir wann und über welche Kanäle (Intranet, Jour Fixes, 1:1)?
Ein Profi-Tipp: In der Change-Kommunikation ist es genauso wichtig, darüber zu sprechen, was man noch nicht sagen kann. Das schafft Transparenz und baut Ängste ab.
5. Partizipation: Die Arbeit an der Basis
Zum Schluss geht es in die Umsetzung mit allen Mitarbeitenden (oft 40 bis über 100 Personen). Hier haben sich zwei Phasen bewährt:
Fazit: Veränderung gemeinsam gestalten
Bereichsentwicklung funktioniert dann am besten, wenn Führung und Basis Hand in Hand gehen.
Wenn du den Rahmen für Vertrauen und Partizipation schaffst, entsteht echte Umsetzungskraft.
Du suchst Unterstützung für deinen Bereich? Egal, ob eine große Veränderung ansteht oder du als Führungskraft an deiner Vision arbeiten willst - schreib mir gern eine E-Mail an hallo@fityourmind-coaching.de. Ich begleite euch leidenschaftlich gern auf diesem Weg!
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FITyourMIND Coaching | Vera Podlinski
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