Inhouse-Schulung: Change Competence

Unternehmen wandeln sich heute schneller denn je, doch echte Veränderung gelingt nur, wenn Menschen die Psychologie hinter dem Wandel verstehen und aktiv mitgestalten.

 

Die Inhouse-Schulung „Change Competence“ stärkt Fach- und Führungskräfte auf drei Ebenen: von der persönlichen Selbstreflexion über psychologische Fundierung bis hin zu praxisnahen Tools für die konkrete Umsetzung im Berufsalltag. So verwandeln sich Unsicherheit und emotionale Widerstände nachhaltig in messbare Gestaltungskraft und Unternehmenserfolg.

Reader Inhouse-Schulung Change Competence

Sich als Team (besser) kennenlernen

Das gemeinsame Ziel verinnerlichen

Rollen und

Aufgaben klären

Kommunikation und Prozesse optimieren

Werte und

Teamkultur stärken

Darum geht's in "Change Competence":
Die Herausforderung

Veränderungen gehören unabdinglich zum Business-Alltag und sind notwendig für das langfristige Überleben von Unternehmen. 

 

Aktuell erleben wir jedoch eine neue Qualität von Dynamik, Dichte und Belastung: Der Markt verlangt schnellere Anpassungen bei gleichzeitig höherer Komplexität, was bestehende Strukturen (über-)fordert und die mentale Widerstandskraft von Teams und Führungskräften häufig auf eine harte Probe stellt:

 

  • Hohe Taktung: Ein Veränderungsvorhaben jagt das nächste – oft ohne ausreichend Phasen der Konsolidierung.
  • Gleichzeitigkeit & Komplexität: Mehrere Transformations- oder Change-Prozesse laufen parallel ab oder überlagern sich.
  • Zeitdruck: Versäumte Anpassungen der Vergangenheit müssen nun nachgeholt werden, um zukunftsfähig zu bleiben.
  • Change Fatigue: Ständige Unsicherheit führt zu organisatorischer Ermüdung oder Widerständen im Team.
Die Schlüsselrolle von Führungskräften

Führungskräfte sind zentrale Orientierungspunkte in der Transformation: Sie nehmen eine sogenannte „Leuchtturm-Funktion“ ein.


Um dieser Vorreiterrolle gerecht zu werden, benötigen sie als Schlüsselfiguren im Wandel fundierte Veränderungskompetenzen.

„Change Competence“ befähigt dazu, …
  • …selbst souverän zu agieren: Eigene Veränderungsprozesse professionell zu reflektieren und zu durchleben sowie auch bei eigener Unsicherheit handlungsfähig zu bleiben.
  • …andere wirksam zu begleiten: Teams empathisch durch Ungewissheit zu führen und den Fokus gleichermaßen zielorientiert wie zuversichtlich zu halten.
  • …sicher zu kommunizieren: Change-Botschaften transparent, verständlich und motivierend zu vermitteln.
  • …Dynamiken zu steuern: Psychologische Reaktionen auf Veränderung frühzeitig zu erkennen, richtig einzuordnen und konstruktiv aufzugreifen.
Ablauf des Programms
  • 4 Module à 2 Tage
  • Tag 1: 10:00-17:00 Uhr
  • Tag 2: 8:00-15:00 Uhr
  • Volle 8h-Tage sind lernpsychologisch weniger effektiv.
  • So haben die Teilnehmenden vor bzw. nach dem Tagesprogramm Zeit für das dringendste Daily Business sowie An- und Abreise.
  • Als Inhouse-Weiterbildung treffen wir uns bei euch vor Ort oder einer von euch gebuchten Offside-Location.
  • Zwischen den Modulen erhalten die Teilnehmenden vertiefendes digitales Lernmaterial, ein gedrucktes Workbook zu eigenen Reflexion und Nachbereitung und bilden kollegiale Lernbuddys, sodass erwartet wird, dass sie auch zwischen den Modulen ca. 2h in die Weiterbildung investieren.
Vertiefendes Lernmaterial zwischen den Modulen

Digitales Lernmaterial

 

...in Form von kurzen Impuls-Videos zur eigenen Vertiefung

 

 

Gedrucktes Workbook

 

...zum Nachlesen der wichtigsten Modelle in Ergänzung um Reflexionsfragen zur Bearbeitung

Kollegiale Lernbuddys

 

...zur gegenseitigen Unterstützung und Austausch zwischen den Modulen und Transfer der Inhalte auf eigene Cases

Die einzelnen Module
Modul 1 – Fundament & Haltung: Veränderungstheorien und die eigene Change-Biografie

Den Auftakt des Programms bildet ein fundierter Einstieg in die Welt des Wandels. Nach dem gegenseitigen Kennenlernen entwickeln die Teilnehmenden so ein gemeinsames Verständnis von „Change Competence“.

Der erste zentrale Baustein dieses Moduls liegt damit in der theoretischen Fundierung: Die Teilnehmenden erhalten Impulse zu den wichtigsten Grundannahmen, Modellen und Theorien rund um Change, um Veränderungsprozesse strukturiert einordnen und steuern zu können.

Ebenso intensiv widmet sich dieses Modul der persönlichen Ebene. Über die Reflexion der eigenen Change-Biografie beleuchten die Teilnehmenden individuelle Glaubenssätze in Bezug auf Change und schärfen ihre mentale Resilienz sowie Ambiguitätstoleranz*. Sie erarbeiten, wie sie auch in Phasen von Unsicherheit selbst handlungsfähig bleiben und entwickeln eine systemische Change-Haltung.

*Fähigkeit, Mehrdeutigkeit oder Widersprüche zu ertragen

Modul 2 – Psychologie des Wandels: Emotionale Dynamik, Widerstand und echte Veränderungsbereitschaft

In Modul 2 tauchen die Teilnehmenden tief ein in die psychologischen Mechanismen menschlicher Reaktionen auf Veränderung. Der zentrale Schwerpunkt liegt auf dem Verständnis emotionaler Dynamiken im Change.

Die Teilnehmenden erlernen, wie echte Veränderungsbereitschaft entsteht und welche Rolle individuelle Grundbedürfnisse sowie Psychologische Sicherheit für das Gelingen von Change-Initiativen spielen. Zudem erlernen sie Ansätze, um Stabilität in unsicheren Zeiten zu schaffen und ihre eigene Change-Haltung weiter zu verinnerlichen.

Ein weiterer wesentlicher Baustein ist der konstruktive Umgang mit Herausforderungen: Die Teilnehmenden analysieren die Ursachen von „Widerstand“, erarbeiten Strategien zum Umgang mit „Change-Fatigue“ und lernen, ihren Handlungsspielraum gezielt zu nutzen, um Veränderungen aktiv und wirksam zu begleiten.

Modul 3 – Veränderung gestalten:
Von der Roadmap bis zur Change Kommunikation

Das dritte Modul widmet sich der handlungsorientierten Ausgestaltung und strategischen Steuerung von Transformationsprozessen. Die Teilnehmenden lernen ein breit gefächertes Instrumentarium an Tools und Methoden kennen, um Veränderungsvorhaben von Grund auf strukturiert zu planen und tragfähige Change-Architekturen (Roadmaps) zu entwickeln.

Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf der Einbindung des Umfelds: Durch gezielte Stakeholder-Analysen und differenzierte Partizipationsansätze erarbeiten die Teilnehmenden, wie echte Mitgestaltung ermöglicht wird. Sie beleuchten die Dynamiken verschiedener Akteur*innen im Wandel und lernen, wie Beteiligte wirksam eingebunden werden, sodass aus anfänglicher Skepsis Motivation und Begeisterung geformt werden kann.

Darüber hinaus steht die zielgerichtete Change-Kommunikation im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden erlernen die Entwicklung mitreißender Change-Stories, den Einsatz wirkungsvoller Kom-munikationsformate sowie Ansätze des Framings, um Change-Visionen klar zu vermitteln.

Modul 4 – Kollegiale Beratung:
Eigene Change-Herausforderungen meistern

Das finale Modul rückt den intensiven Praxis-Transfer und den gemeinsamen Abschluss der Schulung in den Mittelpunkt.

Im Rahmen eines interaktiven Change-Planspiels vertiefen die Teilnehmenden zunächst ihr erworbenes Wissen und erproben das Zusammenspiel der gelernten Methoden spielerisch unter re-alitätsnahen Bedingungen.

Das Kernstück des Moduls bildet die Arbeit an konkreten, eigenen Praxiscases: In strukturierten Soundingboards nutzen die Teilnehmenden das Prinzip der kollegialen Beratung, um eigene Herausforderungen aus ihren aktuellen Veränderungsprozessen zu reflektieren, wertvolle Perspektiven der Gruppe zu gewinnen und konkrete nächste Handlungsschritte zu erarbeiten.

Den feierlichen Schlusspunkt setzt die Gesamtschau auf die persönliche Learning Journey. Die Teilnehmenden blicken auf ihre erworbenen Change-Kompetenzen zurück, festigen ihre individuelle Change-Haltung und schließen die Schulung mit der Übergabe der Zertifikate gemeinsam ab.

Teamworkshop

Je nach individuellem Anlass und Fokus arbeiten wir auf der Kultur-, Prozess- und/ oder Strukturebene für richtig gute Zusammenarbeit im Team.

4-8 Stunden

Bis zu 12 Teilnehmende

Retrospektive

Rückblick auf die Zusammenarbeit im Team und Reflexion dieser zur Ableitung von Learnings, Maßnahmen und Vereinbarungen für die Zukunft.

2-6 Stunden

Bis zu 12 Teilnehmende

Kulturworkshop

Impulsworkshop zum Verständnis von Unternehmens- und Teamkultur sowie Reflexion und Analyse der eigenen Werte und Kultur im Team.

8 Stunden

Bis zu 12 Teilnehmende

Sounding Board

Strukturierter Prozess zum kollegialen Erarbeiten von guten Ideen und Lösungen in Bezug auf konkrete herausfordernde Situationen.

2-4 Stunden

Bis zu 6 Teilnehmende

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