Moderierte Kollegiale Beratung

Kollegiale Beratung ist ein strukturiertes Beratungsformat, bei dem sich Fach- und Führungskräfte auf Augenhöhe gegenseitig bei beruflichen Herausforderungen unterstützen. Dabei nutzt die Gruppe das gebündelte Erfahrungswissen aller Teilnehmenden, um gemeinsam konkrete Lösungen oder neue Perspektiven für einen Praxisfall zu entwickeln.

 

Dies fördert nicht nur die professionelle Entlastung und Problemlösung im Arbeitsalltag, sondern stärkt gleichzeitig den Teamzusammenhalt und die Selbstreflexion. Durch den festen Ablauf und meine wertschätzende Moderation bietet der Ansatz der Kollegialen Beratung zudem einen sicheren Rahmen, um auch schwierige Situationen konstruktiv und effizient zu bearbeiten.

Lösung komplexer beruflicher Probleme

Stärkung der persönlichen Reflexions-kompetenz

Gegenseitige emotionale und fachliche Entlastung

Förderung einer positiven Feedbackkultur

Nutzen kollektiver Erfahrungswerte im Team

Sich als Team (besser) kennenlernen

Das gemeinsame Ziel verinnerlichen

Rollen und

Aufgaben klären

Kommunikation und Prozesse optimieren

Werte und

Teamkultur stärken

Wie die Kollegiale Beratung abläuft

1. Zentrierung: Der Herausforderung Gestalt geben

 

Nach gestaltpsychologischen Prinzipien lassen wir die inhaltlichen Themen für die Kollegiale Beratung durch Journaling und Visualisierung lebendig werden. Dieser kreative Akt der Strukturierung wirkt oft schon vor der eigentlichen Beratung tief klärend.

 

2. Betrachtung: Individuelle Tiefe oder kollektive Weite

 

Wir wählen den Weg, der passt:  Je nach zeitlichem Umfang und Teilnehmendenanzahl betrachten wir die Themen entweder intensiv nacheinander oder assoziativ simultan.

 

Der Einzelprozess: Dabei konzentrieren wir uns der Reihe nach jeweils auf ein Thema von einer Person. Dieser Prozess ist zeitintensiver, aber gleichzeitig ein mächtiges Transformationswerkzeug. Pro Person werden dabei je nach Format 30-60 Minuten benötigt.

 

Der Gruppenprozess: Dabei werden die Themen aller Teilnehmenden parallel in den Raum geholt und in ihrer Verbindung und Abgrenzung betrachtet. Dies ist auch eine wirksame Teamintervention. 

 

In beiden Fällen gilt: Wir lernen kollektiv - auch wenn wir nicht die aktive, fallgebende Person sind. Die Erfahrung zeigt, dass Fach- und Führungskräfte sich oft ähnlichen Herausforderungen gegenüber sehen, sodass alle Teilnehmenden aus jedem Prozess eigene Learnings ableiten kann - nicht nur aus dem eigenen Einzelprozess!

Teamworkshop

Je nach individuellem Anlass und Fokus arbeiten wir auf der Kultur-, Prozess- und/ oder Strukturebene für richtig gute Zusammenarbeit im Team.

4-8 Stunden

Bis zu 12 Teilnehmende

Retrospektive

Rückblick auf die Zusammenarbeit im Team und Reflexion dieser zur Ableitung von Learnings, Maßnahmen und Vereinbarungen für die Zukunft.

2-6 Stunden

Bis zu 12 Teilnehmende

Kulturworkshop

Impulsworkshop zum Verständnis von Unternehmens- und Teamkultur sowie Reflexion und Analyse der eigenen Werte und Kultur im Team.

8 Stunden

Bis zu 12 Teilnehmende

Sounding Board

Strukturierter Prozess zum kollegialen Erarbeiten von guten Ideen und Lösungen in Bezug auf konkrete herausfordernde Situationen.

2-4 Stunden

Bis zu 6 Teilnehmende

Die besonderen Prinzipien der Kollegialen Beratung

Pro Thema durchlaufen wir folgenden Prozess:

  • Schilderung der Situation: Anhand der Visualisierung wird die Herausforderung geschildert und ggf. ein Wunsch an die Gruppe formuliert für ein gewünschtes Ergebnis.
  • Rückfragen: Alle Fragen, die für das Verständnis der Situation vonnöten sind, können von den restlichen Teilnehmenden gestellt werden.
  • Resonanzraum: Nach systemischen Wirkprinzipien verfallen wir danach nicht sofort in gutgemeinte Tipps ("Warum machst du nicht einfach...?", "Bei mir hat ... geholfen"), sondern sammeln zunächst Wahrnehmungen, Beobachtungen, Perspektiven und Muster. Dadurch wird die Gruppe zum Resonanzkörper des Themas, was tiefgreifenderes Verständnis und nachhaltigere Lösungsansätze ermöglicht. Wichtig in dieser Phase: Wertschätzung und Potentialblick!
  • Lösungsraum: Jetzt dürfen all die guten Ideen fließen. Von abstrakt bis ganz konkret erhält die fallgebende Person Ideen und Ansätze, mit der Herausforderung umzugehen und neue Erkenntnisse zu gewinnen.
  • Prozessreflexion: Wir gehen zum Abschluss in die Metaposition und reflektieren das gesamte Geschehen.
Das klingt nach einem spannenden Ansatz?

Schreib mir eine Nachricht und wir besprechen in einem kostenlosen und unverbindlichen Kennenlerngespräch, wie ich euch unterstützen kann.

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