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Zukunftstrend Happiness Approach

31.01.2024 | Das Zukunftsinstitut beleuchtet regelmäßig in seinem Trendradar die Entwicklung von Megatrends und deren Bedeutung für die Arbeitswelt. Zuletzt veröffentlichten sie, in Bezug auf welche New Work Trends Unternehmen vorrausschauend Strategien entwickeln sollten. Besonders spannend: Der New Work Trend "Happiness Approach". Was genau darunter zu verstehen ist und anhand welcher Entwicklungen Unternehmen sich zukünftig aufstellen müssen, um als Arbeitgeber attraktiv zu sein – darum geht’s in diesem Beitrag!

 

Was versteht man unter dem New Work Trend „Happiness Approach“?

Übersetzt bedeutet der Begriff zunächst einfach „Glücksansatz“. Das Zukunftsinstitut gibt in einem Beitrag einen kleinen Einblick, was sie unter dem New Work Trend „Happiness Approach“ verstehen. Ihre Untersuchungen haben ergeben, dass es zukünftig für Organisationen immer mehr darauf ankommt, nicht viele, sondern die richtigen Menschen mit passenden Talenten anzuziehen und zu halten.

Es gehe also beim „Happiness Approach“ nicht nur darum, junge Talente zu gewinnen, sondern vor allem auch darum, die vorhandenen Organisationsmitglieder zu binden und auch weiterzuentwickeln. Der Happiness Approach sei ein wirksames Mittel, um als Unternehmen innovativ und wirksam im Wettbewerb um die besten Köpfe - also besonders erfahrene Expert:innen und sogenannte High Potentials - zu bestehen.

 

 

 

1. Glück gezielt fördern und erlebbar machen!

Das Zukunftsinstitut rät Unternehmen, sich strategisch zu fragen, welche Aspekte von Glück gezielt gefördert und erlebbar gemacht werden soll. Sie erwähnen hier insbesondere Selbstwirksamkeit (Also unsere innere Überzeugung, das Leben meistern zu können) und den Wert von Gemeinschaft (schau dazu auch gerne noch einmal in diesen Blogbeitrag rein, da gebe ich genau für diese und weitere Ebenen hilfreiche Tipps).

2. Benefits als Glückserlebnisse gestalten!

Eine weitere wichtige Frage sei, inwiefern klassische Mitarbeitendenbenefits nicht nur für materiellen Wert stehen, sondern vielmehr zu Glückserlebnissen werden.

3. Instrumente zur Erhebung des individuellen Glücksniveaus entwickeln!

Und zuletzt sei zu beleuchten, über welche Methoden und Instrumente das Unternehmen verfüge, um individuell empfundenes Glücksniveau zu ermitteln und dessen Entwicklung zu tracken.

 

Mein erster Gedanke dazu ist, dass dieser Beitrag des Zukunftsinstitutes noch einmal besonders unterstreicht, wie wichtig und immer relevanter das Thema Glück, Zufriedenheit und Wohlbefinden in Unternehmen ist und weiterhin wird. Wir sind also vermutlich eher noch Anfang in der Gestaltung von Organisationen zum Wohlfühlen.

 

 

Die zwei Bereiche des Happiness Approaches

 

Schaut man jetzt noch etwas tiefer in das Trendradar New Work, kann man dort nachvollziehen, dass das Zukunftsinstitut den Happiness Approach in zwei Bereiche aufteilt: Einmal in „Workers Wellbeing & Happiness“ und einmal in „Adaption an Arbeitsmarktanforderungen“.

Hier wird noch einmal sehr gut deutlich, dass es auf beiden Ebenen Maßnahmen braucht – sowohl für die Menschen, die bereits da sind, als auch, um neue, passende Talente ins Unternehmen zu holen.


In meinem Blog geht es ja sehr viel um den ersten Bereich „Workers Wellbeing & Happiness“, also um Zufriedenheit und Wohlbefinden in der Arbeitswelt. Ein Ansatz, der sich - man könnte sagen mit ganzem Herzen - dieser Aufgabe widmet, ist das Feelgood Management. Falls du dich selbst weiterentwickeln und das Handwerk erlernen möchtest, wie Feelgood-Kulturen in Unternehmen gestaltet werden können, habe ich hier noch einen kleinen Teaser: Am 01. Februar, also morgen (!) launche ich meinen Onlinekurs rund um Feelgood Management. Du kannst dir das vorstellen wie eine umfassende Ausbildung mit vielen Videos und gedruckten Workbooks. Wenn dich das interessiert: Es kommt nochmal ein extra Blogbeitrag zum Kurs – du kannst dich darauf freuen!


Zurück zum Thema bzw. möchte ich an dieser Stelle besonders meine Perspektive zum zweiten Bereich des Happiness Approaches vertiefen: Die Adaption an Arbeitsmarktanforderungen.

 

 

Inwiefern haben sich die Anforderungen geändert?

 

Wir Menschen entwickeln uns weiter – individuell und als Gesellschaft. Damit geht einher, dass wir heute ganz andere Dinge für unser Leben und unsere Arbeit wichtig finden, als noch vor 100, 50 oder sogar nur zehn Jahren.

Aus individueller Sicht haben sich die Erwartungen an die Arbeit verändert:

 Vereinbarkeit: Menschen wollen, dass ihr Job mit ihrem sonstigen Leben vereinbar ist. Heute sprechen wir dabei von komplexeren, mehrdimensionalen Biografien; denn das Leben ist heute sehr viel vielschichter, als frühere Mann-Frau-2,5-Kinder-Lebensentwürfe mit klarer Rollenverteilung und vorhersehbarem Karriereweg. Auch die eigene Selbstverwirklichung steht viel mehr im Fokus als früher. Mit diesen neuen Lebensentwürfen muss der Job um seinen Platz ringen.

 Sinnempfinden: Es wird uns immer wichtiger (oder einfach bewusster?), dass wir im Einklang mit unseren Werten leben und arbeiten wollen. Unternehmen, die gegen unseren inneren Wertekodex verstoßen – sei es aufgrund ihres Geschäftsmodells oder z.B. aufgrund von strengen Prozessen oder einer strafenden Kultur – werden es daher immer schwerer haben, mit wertegetriebenen Unternehmen mithalten zu können.

 Augenhöhe: Wir Menschen funktionieren immer weniger starr hierarchisch. Dinge wir Partizipation, Netzwerkdenken, schlanke Prozesse und flacher werdende Hierarchien geben uns Hinweise, wohin die Reise geht: Wir wollen auf Augenhöhe fungieren und uns aus strengen Hierarchien lösen.

 Individuelle Bedürfnisse: Menschen sind unterschiedlich und haben verschiedene, persönliche Bedürfnisse in Bezug auf ihr Wohlbefinden, ihre Entwicklung und ihre Vorstellung von der Arbeitsgestaltung. Daher müssen Unternehmen sich immer mehr darauf einstellen, auch individuelle Angebote und Lösungen machen zu können.

 

 

Resultat für Unternehmen

 

Das sind eine Menge Anforderungen für Unternehmen! Es geht darum, neue, moderne Organisationsformern zu finden und gute Rahmenbedingungen zu gestalten, in denen die Menschen ihr Potenzial entfalten können. Es geht darum, Strukturen geprägt durch Inhalt statt durch Hierarchie neu auszugestalten und dabei auf partizipative Prozesse zu setzen.

Unternehmen müssen es schaffen, diesen Herausforderungen gerecht zu werden UND gleichzeitig effizient bleiben im ständigen Wandel.

Fest steht, dass sich Unternehmen mit verändern müssen, um zukünftig als Arbeitgeber attraktiv zu sein.

Ich bin sehr gespannt, welche Hinweise wir dahingehend in diesem Jahr noch vom Zukunftsinstitut und ihrem identifizierten New Work Trend, dem Happiness Approach, hören werden!

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